Wie erkenne ich, dass mein Kind mit Behinderung bereit ist fürs Toilettentraining? 3 Anzeichen, dass dein Kind mit Behinderung bereit ist für das Trocken- und Sauberwerden
- Special needs potty training

- 18. Aug.
- 2 Min. Lesezeit
Viele Eltern stellen sich die Frage: Wie erkenne ich, dass mein Kind mit Behinderung bereit ist fürs Toilettentraining? Gerade bei Kindern mit Behinderung oder Neurodivergenz gibt es selten klare „Checklisten“ von Ärzt*innen oder Fachkräften – und das sorgt oft für Unsicherheit.
Um dir eine erste Orientierung zu geben, möchte ich dir hier 3 wichtige Anzeichen vorstellen, die darauf hindeuten können, dass dein Kind bereit ist, das Trocken- und Sauberwerden anzugehen.
1. Kacka einhalten & bestimmter Ort
Du bemerkst, dass dein Kind sich zurückzieht, lange einhält und schließlich vorzugsweise an einem bestimmten Ort Stuhlgang macht?
➡️ Das ist ein starkes Signal dafür, dass dein Kind beginnt, seine Körperfunktionen bewusster wahrzunehmen. Dieses Verhalten zeigt: Dein Kind weiß, wann etwas kommt – und sucht sich dafür sogar seinen eigenen „sicheren“ Platz.
2. Kein Durchfall
Ein regelmäßiger, geformter Stuhlgang (zumindest breiig) ist eine wichtige Voraussetzung für ein Toilettentraining.
➡️ Wenn dein Kind nicht dauerhaft an Durchfall leidet, ist das ein gutes Zeichen, dass sein Körper den Prozess „kontrollierter Stuhlgang“ bereits stabil gemeistert hat.
Warum ist das wichtig? Weil das Toilettentraining für Kinder nur dann sinnvoll und stressfrei ist, wenn der Körper die nötige Grundstabilität in der Verdauung hat.
3. Wickel-Probleme
Viele Eltern kennen das: Das Wickeln wird zur Herausforderung. Dein Kind zieht sich regelmäßig die volle Windel aus oder zeigt deutliche Abwehr beim oder vor dem Wickeln?
➡️ Das ist nicht nur ein Zeichen von Autonomie („Ich will das nicht mehr!“), sondern auch ein Hinweis, dass dein Kind den nächsten Schritt – raus aus der Windel – gehen möchte.

Was heißt das nun für dich? Wie erkenne ich, dass mein Kind mit Behinderung bereit ist fürs Toilettentraining?
Wenn du diese Anzeichen bei deinem Kind beobachtest, lohnt es sich, langsam mit dem Toilettentraining zu starten – natürlich individuell angepasst und ohne Druck.Wichtig: Jedes Kind ist anders. Diese Anzeichen sind kein „Muss“, sondern können dir als Orientierung helfen.
Mehr Tipps für dich
Wenn du mehr wissen und die ultimative CHECKLISTE haben möchtest, habe ich ein kostenloses E-Book für dich erstellt. Darin findest du noch mehr Anhaltspunkte, Tipps und konkrete Strategien für den Einstieg ins Toilettentraining bei Kindern mit Behinderung.

Viel Spaß beim Stöbern,
Deine Elisa





Kommentare